Katatonia
02.10.2004, M�nster-Breitefeld / Livearena
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Downscape
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Zun�chst dachte ich noch, dass da Discreation vor mir stehen, da es derselbe S�nger war, allerdings merkte man schnell, dass die musikalische Ausrichtung doch etwas anders ist.
Downscape spielten recht simplen Death Metal, der allerdings nicht langweilig wurde, da sie immer recht sch�ne Breaks einbauten und ein H�ndchen f�r Melodien haben. Der S�nger hat auch eine gute Stimme und ging ordentlich ab, woraufhin es ihm einige Kopfsch�ttler vor der B�hne nachmachten. F�r die erste Band war vor der B�hne schon verdammt viel los. Insgesamt nicht die Neuerfindung des Rades, besonders das Drumming war zwar pr�zise aber ein bisschen langweilig, wobei der Drummer wohl erst k�rzlich zur Band gesto�en war. Ein guter Einstieg in den Abend. (Sonia)
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The Saturnine
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Mit dieser Band konnte ich nicht allzu viel anfangen, die Musik lud weder zum Abgehen ein, noch konnte die Band in ihrer Funktion als Vorband von den Leuten erwarten, dass man auf diese Art von Musik gro�artig bereit ist, einzugehen. Denn ich will The Saturnine gar nicht absprechen, das sie vielleicht interessante Musik machen, jedoch war das gebotene irgendwie zu abstrakt und zu konfus, um unmittelbar begeistern zu k�nnen. Die Musiker waren nicht schlecht, besonders der Bassist spielte sehr coole Bassl�ufe, aber das ist ja bekanntlich nicht alles. Vermutlich einfach mehr eine Kopfband, lohnt sich mal auf CD zu h�ren. (Sonia)
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Katatonia
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Mit Katatonia bekam das Publikum dann den Querschnitt aus beidem, n�mlich sehr tanzbare, aber durchaus durchdachte, intelligente Musik. Man spielte zwei Stunden ein abwechslungsreiches Set, alte wie neue St�cke, z. B. "Sweet Nurse", "Ghost of the Sun" und der Hit "Evidence". Katatonia konnte die Menge in jeder Sekunde mit ihrer Musik fesseln und durch eine etwas psychedelische Beleutung, die es schwer machte, mal ein scharfes Foto von der Band zu machen, wirkte der ganze Auftritt irgendwie surreal und nicht von dieser Welt. Zugaben gab es dann nat�rlich auch noch, man merkte dass die Musiker Freude am Spielen hatten, sie mussten nicht gro�artig zum weiterspielen gedr�ngt werden. Die Zugabe bestand dann unter anderem in Murder' vom 1999 erschienenen Album "Brave Murder Day". Da es nur einer von zwei Gigs der Band in Deutschland war, war die Livearena erstaunlich gut gef�llt. Katatonia hatten alle lustige schwarze M�tzen auf und spielten auf durchweg schwarzen Gitarren, die Einheitlichkeit des B�hnenbildes erinnerte mich leicht an den Uniform Stil von Bands wie The(International) Noise Conspiracy oder �hnlichem, Skandinavier halt. Katatonia sind ja sowieso keine reine Metalband, sondern irgendwas Anderes, Besonders, Einzigartiges... Und der Gig war genauso wie die Band: unerwartet gut.
Kuriosum am Rande: Wer zur H�lle braucht Katatonia Stringtangas??? (Sonia)
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