Jacobs Dream - Drama of the Ages |
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Metalspheres Info-Box |
Genre |
Melodic Power Metal |
Label | Metal Blade |
Rezensent |
Dennis |
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Jacobs Dream hatte ich mal auf dem Bang your Head gesehen vor einigen Jahren, und ich mu� gestehen, da� ich die Truppe live mehr als langweilig fand. Der klobige Auftritt dort mag nicht nur mich davon abgehalten haben, den Jungs trotz ihrer guten bis sehr guten Kritiken f�r ihre beiden bisherigen Langspieler auf CD mal eine Chance zu geben. Schade eigentlich, denn da� das durchaus auch dazu gef�hrt haben k�nnte was verpa�t zu haben, markt man unmittelbar, wenn man das neue und mittlerweile dritte Album der Band mit dem Titel "Drama of the Ages" mal antestet. Darauf pr�sentiert die Formation aus Ohio eine gute Stunde tolles, melodisches Songmaterial, f�r dessen gesangliche Intonierung erstmalig der neue Frontmann Chaz Bond zust�ndig ist. Dieser liegt stimmlich irgendwo zwischen Thorsten Kohlrausch (Dark at Dawn) und Geoff Tate (Queensryche) und macht seine Sache meiner Meinung nach sehr gut. Hier treffen Kraft und Power auf Melodik, wobei letztere im Gesamtkontext bei Jacobs Dream einen gr��eren Rahmen f�r sich beansprucht als die Gitarrenriffs. Interessant finde ich auch, da� die Songs nicht wirklich eing�ngig sind und gerade deshalb auch nach oftmaligem H�ren noch immer frisch wirken. Das ist vielleicht auch der gr��te Unterschied zu den meisten anderen Melodic Metal Bands, die in der Regel darauf hinaus sind, Songs zu kreieren, die sich direkt im Kopf des H�rers festsetzen, und deshalb oft auch eine ziemlich bescheidene Halbwertszeit besitzen. Ein halbwegs vern�nftiger Vergleich erscheinen mir die Kanadier von Hanker zu sein, die wie Jacobs Dream auch sehr Maiden-beeinflu�t zu Werke gehen. Mischt in Gedanken noch einen Schu� alte Crimson Glory und Queensryche dazu, und ihr wi�t, was ihr von dieser stark vom Christentum beeinflu�ten Band erwarten k�nnt. Abgerundet wird die hochklassige CD durch ein fantastisches Coverartwork, welches am ma�geblichsten neben der Musik dazu beitr�gt, Album und Band nachhaltig in Erinnerung zu behalten.
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