Annihilator - Metal |
|
Metalspheres Info-Box |
Genre |
Metal |
Label | Steamhammer / SPV |
Rezensent |
Volker |
|
Wenn nichts mehr hilft, hilft nur noch Gro�spurigkeit? Da nennt man sein neues Album eben einfach mal so eben "Metal" und klotzt bei jedem Song mit m�glichst bekannten Gastmusikern. B�hnenderwisch Jeff Waters ist also wieder da, hat erneut Dave Padden vors Mikro geklemmt und best�tigt so ziemlich alles, was Kollege Dennis in den Reviews zu den letzten beiden Alben schon zu kritisieren hatte. Ich will jetzt gar nicht so tun, als ob ich je gro�er Annihilator-Fan gewesen w�re, doch hier soll mit dickem Gestr�pp aus Vorschusslorbeeren wohl harscher Mangel an fast Allem verh�ngt werden. Und wenn Jeff Waters auch noch herausposaunt, "Metal" sei eines "der st�rksten Gitarrenalben aller Zeit", dann kann ich nur mit einem deutlichen "Zum Gl�ck nicht!" antworten. Ansonsten w�rde ich n�mlich nie mehr ein Gitarrenalbum h�ren wollen und das w�r doch schade...
Nun denn, "Metal" stimmt zumindest insofern, dass �berall mal herumgewildert wird und dieses Album tats�chlich in keine Unterkategorie passen mag. W�re ja okay, wenn einem nicht das ganze Werk eine gewisse Lustlosigkeit entgegen schreien w�rde, die durch die ausgesprochen fade Produktion noch unterst�tzt wird. Und ob jetzt gerade mal Alexi Laiho, Micheal Amott oder Jesper Stromblad eine Melodie �ber die stumpfen Thrash-Rhythmen spielt, ist doch eigentlich egal. Erw�hnt seien noch die beiden auff�lligsten Songs: "Couple Suicide" klingt nach einer Kreuzung aus Thrash und kommerziellem US-Alternative und setzt mit dem ungew�hnlichen Gasts�ngerduo Danko Jones und Angela Gossow (Arch Enemy) wenigstens mal Akzente. Die ultraplatte Hymne auf die Einheit im Metal namens "Army of One" h�tte ich dagegen lieber nie geh�rt.
|
|
|